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Rolle

aus www.fmgrollen.de, der freien Enzyklopädie
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Rolle (von mittelhochdeutsch rulle, „kleines Rad“) bezeichnet:

  • ein kleines Rad (z. B. Bockrolle oder Lenkrolle)
  • Rolle (Physik), eine mit einer Rille versehene Scheibe zum Umlenken eines Schnurzugs
  • Rolle (Bergbau), eine Verbindung zweier Strecken, durch die Material geschüttet werden kann
  • Rolle an Schrittmachermaschinen beim Steherrennen
  • Spule (Rolle), ein zylindrisches Element zum Aufwickeln oder Aufspulen
  • Trainingsrolle, im Radsport das Trainingsgerät Saalwalze
  • Wäscherolle, ein Apparat zum Glätten der Wäsche
  • Münzrolle, ein abgepackter Stapel von Münzen
  • früherer Name (vor 1920) für eine Spule in der Elektrotechnik
  • Schriftrolle, historische Buchform
  • eine Rebsorte, siehe Vermentino
  • Rolle (Einheit), ein Zählmaß
  • ein Farbroller zum Anstreichen
  • Nackenrolle, Hilfsmittel zum Schlafen
  • eine spezielle Art des Sofakissens

Bewegungsabläufe:

  • Rolle (Turnen), eine Turnübung, bei der der Körper um die eigene Quer- oder Längsachse gedreht wird
  • Rollen (Bewegung), eine Bewegung um die Längsachsein der Schiff- und Luftfahrt
  • ein Überschlagselement bei Achterbahnen, siehe Inversion (Achterbahn) #Rollen
  • Rolle (Kunstflug), Flugfiguren im Kunstflug, bei denen sich das Flugzeug um die Längsachse dreht


Rolle (von französisch rôle) bezeichnet:

  • ein Verzeichnis von Gegenständen (z. B. Luftfahrzeugrolle)
  • Benutzerrolle, in der Informatik die Berechtigungen und Eigenschaften des Benutzers einer Software
  • Soziale Rolle, einen Begriff aus der Soziologie, der Erwartungen und Ansprüche von sozialen Handlungspartnern beschreibt, oft als soziale Hierarchie
  • Rolle (Theater), die von einem Schauspieler zu verkörpernde Figur
  • Rolle (Workflow), die von einem Mitarbeiter in einem Team zu bearbeitende Prozessaufgabe
  • Semantische Rolle, Bedeutungsfunktion eines Satzteils in Bezug auf den ganzen Satz
  • Rolle, ein Synonym der weißen Rebsorte Vermentino


Rolle ist der Name folgender Orte:

  • Rolle VD, Gemeinde und historische Stadt im Schweizer Kanton Waadt
  • Rolle (Bezirk), ehemalige Schweizer Verwaltungseinheit, deren Hauptort Rolle war
  • Passo Rolle, Alpenpass in Südtirol
  • Die Rolle (Nienburg), ein Badesee bei Nienburg/Weser (Niedersachsen)

  • Rolle ist der Familienname folgender Personen:

    • Ahsha Rolle (* 1985), US-amerikanische Tennisspielerin
    • Bernd Euler-Rolle (* 1957), österreichischer Kunsthistoriker und Autor
    • Christian Friedrich Rolle (1681–1751), deutscher Organist und Komponist des Barock
    • Christoph Rolle (1806–1870), Schweizer Politiker
    • Dietrich Rolle (1929–2008), deutscher Anglist, Literaturwissenschaftler und Hochschullehrer
    • Elmar Pichler Rolle (* 1960), italienischer Politiker
    • Esther Rolle (1920–1998), US-amerikanische Schauspielerin
    • Friedrich Rolle (1827–1887), deutscher Paläontologe
    • James Rolle (* 1964), US-amerikanischer Sprinter
    • Johann Heinrich Rolle (1716–1785), deutscher Komponist und Musikpädagoge
    • Jürgen Rolle (* 1947), deutscher Politiker (SPD) und Sozialwissenschaftler
    • Matthias Euler-Rolle (* 1977), österreichischer Radiomoderator, Medienunternehmer
    • Michel Rolle (1652–1719), französischer Mathematiker
    • Myron Rolle (* 1986), US-amerikanischer Footballspieler
      • Filmrolle
      • Roll
      • Role
      • Rute & Rolle
      • Soziale Rolle


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      Dieser Artikel basiert auf dem Artikel Rolle aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und steht unter der GNU-Lizenz für freie Dokumentation.
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Stückgut

aus www.fmgrollen.de, der freien Enzyklopädie
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Stückgut bezeichnet in der Logistik jedes Transportgut, das sich einzeln am Stück transportieren lässt:

  • Kollo (Plural Kolli, oft auch Colli, von italienisch collo bzw. französisch colis, engl. trading unit) bezeichnet die kleinste Einheit einer Warensendung: (einzelne) Stücke, die in völlig unterschiedlicher, uneinheitlicher Form und Größe vorliegen, als Einzelstück oder Verpackungseinheit (Packstück, engl. packing unit)
  • Stück (Abkürzung Stk., auch Stck.) bezeichnet immer Kolli derselben Art
  • Sammelgut bezeichnet die Zusammenfassung von gleichen oder verschiedenen Stückgütern zu einem Stück.

Die Stückmenge ist die Messgröße des Stückgutes, solange es noch nicht den logistischen Maßnahmen für den Transport unterworfen ist. Durch Zählen von Kolli oder Stücken wird dabei die Stückzahl als Maßeinheit der Stückmenge ermittelt, wie es etwa manuell, mit Zählwaagen oder auf elektronischem Wege geschieht.

Stückgut bezeichnet in der Logistik alles, was sich am Stück transportieren lässt, also ein Gebinde, beispielsweise Kisten, beladene Paletten, Maschinen oder Anlagenteile, Kabel-, Papier- oder Blechrollen und Fässer. Die internationale Bezeichnung ist Kollo (Plural: Kolli). Kein Stückgut ist Flüssiggut und Gas, die ohne eigenen Behälter in die Transportfahrzeuge gepumpt werden. Sand, Kohle, Getreide und vergleichbare Feststoffe sind Schütt- oder Sauggut, sofern sie nicht verpackt sind.

In der Logistik kann Stückgut genau wie die anderen oben genannten auch Massengut sein.

Die Begriffe Stückgut und Sammelgut werden häufig synonym verwendet. Während Sammelgut jedoch die Konsolidierung von Warenströmen zur Steigerung der Gewichts- oder Raumausnutzung von Verkehrsmitteln, vor allem in speditionellen Hauptläufen beschreibt, ist der Begriff des Stückguts im Rahmen von Güterverkehrssystemen der Ebene der Objektgröße zuzuordnen.

  • In Deutschland stellte nach dem Eisenbahn-Reformtarif von 1877 das Stückgut neben dem Eilgut und der Wagenladung ein eigenes Abrechnungskriterium dar.
  • Für den Güterkraftverkehr fand sich eine legaldefinitorische Abgrenzung des Stückguts vom Ladungsverkehr hinsichtlich der Abfertigungsart im § 4 der Kraftverkehrsordnung (KVO) für den Güterfernverkehr mit Kraftfahrzeugen, in der zwischen der Übergabe zur Verladung (Stückgut) oder Bestellung eines Fahrzeuges (Ladungsverkehr) unterschieden wurde.

Bei der Abmessung von Stückgütern gibt es im Gegensatz zu den klar definierten Gewichts- und Größenmaßen bei den Paketdiensten (vor allem bei den multinationalen Integrators) keine bestimmten Grenzwerte. Die Gewichtsgrenzen sind häufig historisch gewachsene und durch alte, nicht mehr gültige Gesetze und Verordnungen geprägt.

Die Größe von Stückgut liegt meist zwischen dem, was ein Gabelstapler transportieren kann, und den Abmessungen eines 40-Fuß-Containers bzw. der Ladefläche eines LKW. Jedoch sind größere Abmessungen unvermeidlich, wenn der jeweilige Kollo nicht in Einzelteilen transportierbar und erst am Einsatzort montierbar ist, beispielsweise im Fall von Turbinen für Elektrizitätswerke. Übergroße Stücke erfordern Großraumtransporte, welche eine Teildisziplin der Schwertransporte darstellen.

Bei der Größenabgrenzung ist grundsätzlich die Gliederung von 1877 aber auch heute noch im Güterkraftverkehr durch die Segmente Paketdienst, Stückgutverkehr und Ladungsverkehr gegeben. In den letzten Jahren hat sich der Transportmarkt weiter differenziert, so dass heute der Markt in die Bereiche Kurier-, Express und Paketdienst (KEP), Gefahrgut, temperaturgeführte Güter, Nahrungsmittel, hängende Güter und den Markt von handhabbaren und nicht handhabbaren Stückgütern eingeteilt werden kann. Die Gliederung des Transportmarktes hinsichtlich dieser Gewichtsgrenzen und der Anzahl der Nutzer verdeutlicht die obige Grafik.

Bei der Untergrenze von Stückgütern gibt es keine einheitliche Meinung. Sie ist vielmehr im Übergangsbereich zu den Kurier, Express und Paketdiensten (KEP) sowie den multinationalen Integrators festzumachen. Der Gewichtsbereich unter 20 kg wird durch das Postgesetz (PostG) im § 4 eindeutig in einen Briefbereich und einen Paketbereich gegliedert. Alle anderen Gewichtsgrenzen sind nicht (mehr) gesetzlich fixiert. Der nationale KEP-Markt orientiert sich überwiegend an der 31,5 kg Grenze mit einer Anhebung bis teilweise 40 kg bzw. 50 kg für Standardsendungen. Die gleiche Entwicklung ist auch bei den Integrators zu beobachten, bei denen eine Gewichtsanhebung von 31,5 kg auf maximal 68 kg bzw. 70 kg zu beobachten ist. Der Bundesverband Spedition und Logistik (BSL) empfiehlt ein Mindestgewicht von 50 kg, bzw. bei unpalettiert übernommenen Gütern 1.000 kg pro Lademeter. In der Speditionspraxis sind Verrechnungssätze mit Mindestgewichten von national 50 kg bis international 200 kg üblich.

Als Obergrenze lassen sich in der Literatur Gewichte von 1.500 bis 3.000 kg finden. Während die untere Grenze eher eine fehlende Trennschärfe zur Unterscheidung von Direktabholung respeptive Direktzustellung vermuten lässt, wird von vielen Speditionen ein Gewicht von 2.500 kg veröffentlicht, die auch in der amtlichen Statistik beim gewerblichen Fernverkehr angesetzt werden. Die Preisempfehlungen des BSL setzen bei Stückgütern eine Obergrenze von 3.000 kg an.

Europäischer Marktführer im Stückgut-Segment ist die Kemptener Spedition Dachser. Zu den Top-fünf-Stückgut-Dienstleistern in Deutschland gehören neben DB Schenker, DHL Freight die mittelständisch geprägte Stückgutkooperationen CargoLine[1] und System Alliance.

Unter Stückgut kann somit eine Sendung verstanden werden, die zwischen Absender und Empfänger im Haus-zu-Haus Verkehr befördert wird, und ein Gewicht zwischen 50 kg und 2.500 kg hat, die zulässige Nutzlast des verwendeten Fahrzeuges sowohl vom Volumen als auch vom Gewicht nicht vollständig ausnutzt und somit in der Regel mit anderen Sendungen zusammen befördert wird.

Häufig besteht eine Lieferung an einen Kunden aus mehreren einzelnen Teilen. Diese werden zur besseren Handhabung im Transport zu größeren Packstücken (Kollo) zusammengefasst, etwa in Kartons verpackt. Diese Packstücke werden schließlich als einzeln zu handhabende Stücke beispielsweise in einen LKW verladen und beim Kunden wieder ausgeladen.

Die Anzahl der Kolli wird in der Regel auf dem Frachtbrief angegeben. Diese, nicht der Inhalt der Kolli, wird vom Frachtführer beim Aufladen überprüft; denn er haftet in der Regel für verloren gegangene Ware.

Zur Überprüfung der Vollständigkeit einer Lieferung wird in der Regel auf dem Lieferschein die Anzahl der Kolli angegeben. So kann sofort nach dem Entladen eine erste Vollständigkeitsprüfung durchgeführt und sichergestellt werden, dass beispielsweise kein Kollo auf dem LKW vergessen wurde.

Stückgut kann auf Pritschenwagen, geschlossenen Lastkraftwagen, in Containern oder im Laderaum von Flugzeugen transportiert werden und erfordert keine speziellen Transportbehälter.

Stückgut wurde früher auf Stückgutschiffen und in Stückgutwaggons, u. a. im Stückgut-Schnellverkehr, transportiert. Heute verwendet man hierfür fast nur noch Container, die sich in verschiedenen Verkehrsmitteln einfach transportieren lassen.

Für Stückgut gelten spezielle Vorschriften der Ladegutsicherung.

Besonders im Sammelgut- und Stückgutverkehr ergibt sich durch die zunehmenden Bedeutung der Logistik als Wettbewerbsfaktor für Industrie und Handel, die Notwendigkeit, flächendeckende Dienstleistungen anzubieten. Plangesteuerte Distributionsverfahren gelten als veraltet, zentrale Distributionsstrategie erfordern jedoch niedrige Transportkosten und kurze Laufzeiten. Laufzeitunterschiede im „Europa mit Grenzen“ waren und sind bei osteuropäischen Verkehren auch heute noch plausibel und allgemein akzeptiert. In Zentraleuropa hingegen werden nur noch Entfernungsunterschiede akzeptiert. Der Netzstruktur, als ein wesentlicher Einflussfaktor, kommt daher eine besondere Bedeutung zu.

Netzwerkstrukturen entstehen durch die Anordnung von Knoten (Quellen und Senken von Ladungen) und deren Verknüpfung über Kanten (Netzwerkprozesse). Knoten stellen somit Lagerorte und Kanten Transporte dar. Eine Charakterisierung kann über die drei Kriterien Stufigkeit, Dichte (Anzahl der im Netzwerk verbundenen Depots) und Dislozierung (räumliche Verteilung) erfolgen.

Im Netz der Deutschen Reichsbahn in der DDR gab es im Jahre 1968 29 Umladehallen.[3] Neuere Daten sind nicht bekannt. Die Deutsche Bahn stellte im Jahre 1998 den Stückguttransport per Eisenbahn ein.

In diesem Artikel oder Abschnitt fehlen noch folgende wichtige Informationen:
41 Tonnen weltweit oder auf welchem Gebiet --K@rl 10:00, 26. Jun. 2013 (CEST)
Hilf der www.fmgrollen.de, indem du sie einfügst.

Das Marktvolumen ist auf Grund einer schwierigen Datenlage nur eingeschränkt bewertbar. 1996 betrug die beförderte Gütermenge im Stückgutverkehr 41 Mio. Tonnen, was 1,4 % der gesamten Gütermenge bedeutet. Vergleiche mit Paketdiensten können nur schwer gezogen werden, da hier das Sendungsaufkommen in Paketanzahl erfasst wird. Der im Stückgutverkehr erwirtschaftete Umsatz beläuft sich nach Lorenz auf 12 Mrd. DM, wobei aktuelle Schätzungen 14 Mrd. DM angeben. Zu signifikanten Unterschieden im Umsatz gelangt die Marktstudie der Universität Erlangen, wonach schon die Top 50 Unternehmen einen Umsatz im Sammelgutbereich von fast 30 Mrd. DM erwirtschaften.

Infolge der Reduzierung von Lagerbeständen in Industrie und Handel und der damit verbundenen Steigerung der Lieferfrequenz Logistikeffekt, kann es zu erhöhtem Aufkommen an Stückgutverkehren kommen. Da Stückgutverkehre jedoch wiederum mit höheren Kosten verbunden sind, wird mit Konzepten wie z. B. milkrun versucht Belieferungen zu bündeln. Eine weitere Steigerung des Aufkommens ist mit der Internationalisierung von Unternehmen und der Vernetzung der Produktionsstandorte zu erklären.

Die Sammelgutbranche ist aufgrund der sammelgutaffinen Entwicklungstendenzen zu kleineren Größen und Gewichten grundsätzlich als Wachstumsbranche zu bezeichnen.

Siehe auch: Paneuropäischer Stückgutverkehr

Als Teilmenge der logistischen Dienstleistungen finden Stückgutverkehre zwischen den Produzenten und dem Nachfrager statt. Somit können allgemeine Modelle, wie z. B. das Modell der „blauen Banane“ herangezogen werden. Bei diesem Modell werden Aktiv- und Passivräume in Europa dargestellt. Die überwiegend zwischen und innerhalb dieser und den angrenzenden Regionen stattfindenden Transporte bestimmen die räumliche Struktur der Stückgutverkehre.

Die meisten Speditionen sind in Bünden organisiert. Diese Bünde arbeiten mit Güterverteilungszentren an Verkehrsknotenpunkten (Verteilerzentren). Ähnlich wie bei Paketdienstleistern überspannt ein Netz aus Linienverkehren und Knotenpunkten den gesamten Zustellungsbereich, so können die Lastkraftwagen optimal eingesetzt und ausgelastet werden. Diese Art von Logistik nennt man „Systemverkehr“.

Beispielhaft für den Systemverkehr ist der Warenumlauf bei großen Handelsketten wie Kaufland. Das für den Bereich Schweinfurt/Kitzingen zuständige Warenlager befindet sich in Donnersdorf. Lkw eines bei Kaufland beschäftigten Fuhrunternehmens liefern Stückgut (z. B. Wein und Kleidung) von diesem Verteilerzentrum nach Südfrankreich, der Lkw nimmt dort eine andere Ware auf, liefert nach Nordspanien und kehrt dann wieder mit Ware, deren Zielort in Mitteleuropa liegt, zurück zum Ausgangspunkt. Leerfahrten werden so notwendigerweise vermieden. Diese Route wird regelmäßig gefahren, sie ist deshalb ein Linienverkehr. Natürlich trifft dies auch auf Stückgut aller Art zu, der ständige Kostendruck auf die Fuhrunternehmer zwingt diese zu Rationalisierungsmaßnahmen, Stückgut kann nun also nicht mehr einzeln geliefert werden, es muss gemeinsam mit Stückgut oder anderer Ladungsart zu einer großen Sendung zusammengefasst werden. Die mittlerweile beinahe täglich zwischen großen Städten pendelnden Linienverkehre ermöglichen so eine kosteneffiziente Methode des Transports.

  1. (Stand 2016; Ergebnis des Imagerankings der Zeitschrift Verkehrsrundschau) CargoLine Logistics Network: CargoLine zur besten Kooperation gewählt - Aktuelles. In: www.cargoline.de. Abgerufen am 15. Juni 2016.
  2. ISBN 978-3-593-39215-8.
  3. Mardorf, Fritz: Die Bildung von Kleinsendungstarifen für den Binnengüterverkehr der DDR, Diss. Uni Dresden 1969


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Schüttgut

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Schüttgut ist ein körniges oder auch stückiges Gemenge, das in einer schüttfähigen Form vorliegt. Bestimmt werden die Eigenschaften von Schüttgut durch die Korngröße (Körnung) und die Kornverteilung sowie die Schüttdichte, die Rauheit, die Feuchtigkeit und die Temperatur. Unterschieden werden kohäsionslose (freifließende) und kohäsive (zusammenhaltende) Schüttgüter.

Schütten ist ein aus den DIN-Normen des Transportwesens und der Verfahrenstechnik definierter Begriff für den Umgang mit Schüttgütern. Eine Schüttung, insbesondere die lose Schüttung, bezeichnet Güter, die sich in einem Behältnis frei bewegen können oder nicht anderweitig in ihrer Lage gesichert sind.

Die Schüttgutmechanik beschäftigt sich mit Lager- und Transportbedingungen von Schüttgütern wie Schüttwinkel (Reibungswinkel), Ausflussverhalten von Silos, Fluid­isierung und Schüttdichte. Nach Überschreiten einer Aktivierungsenergie können sich Schüttgüter wie ein Fluid verhalten, also fließen. Die Partikel bleiben dabei im Wesentlichen erhalten oder verändern ihre Form auf dem Transportweg nicht. Die wichtigste Kenngröße hierfür ist die Rieselfähigkeit. Physikalisch behandelt werden die Eigenschaften von Schüttgut in der Theorie der granularen Materie.

Zu den Schüttgütern zählen Baustoffe wie beispielsweise Oberboden, Sand, Kies und Zement sowie Rohstoffe wie etwa Erz, Kohle oder Streusalz. Weiterhin gehören Lebensmittel wie Getreidesorten, Zucker, Salz, Kaffee und Mehl zur Gruppe der Schüttgüter. Pulverförmige Güter wie Pigmente sowie Füllstoffe, Granulate und Pellets lassen sich ebenfalls zuordnen.

Schüttgüter werden aufgrund ihrer Stoffeigenschaften oftmals in Silos oder Bunkern gelagert. Witterungsunempfindliche Ware kann auch im Freien gelagert werden.

Freifließende Schüttgüter sind problemlos mit beispielsweise einer Zellenradschleuse oder mithilfe eines Schiebers auszutragen. Bei kohäsiven, hygroskopischen, entmischenden, schießenden, nicht fließfähigen oder pastösen Schüttgütern ist besonders die genaue Dosierung mehr als anspruchsvoll. Solche schwierigen (komplexen) Schüttgüter können mit einem Kippbalkenboden ausgetragen werden.

Bei der Beförderung unterscheidet man kontinuierlichen, also ununterbrochen fließenden, und diskontinuierlichen Transport.

Zu den kontinuierlichen Transportverfahren zählen einfache Einrichtungen wie Schläuche und Rohre (so genannte pneumatische Förderung), aber auch komplexe Systeme wie Bandstetigförderer (Muldengurtförderer, Fördergurt), Kettenstetigförderer, Schwingförderer und Becherwerke sowie Zellenradschleusen zum Austragen und Eindosieren. Des Weiteren dient die Doppelpendelklappe zur Beförderung von grobem Schüttgut.

Diskontinuierlicher Transport erfolgt bei Schüttgut-Silos oder -Bunkern (etwa bei Schiffen, dort auch als Stürzgut bezeichnet) in Mulden- und Hochbordfahrzeugen (Straße und Schiene) sowie in Silowagen, Silofahrzeugen, Sattelaufliegern mit Schiebeboden und als Sackware oder in Bigbags.

Im Rahmen des Transports zählt Schüttgut zu den Transportgütern. Andere Arten von Transportgut sind beispielsweise Stückgut und Sauggut.

In der Schüttguttechnik beschäftigt man sich mit der funktionsgerechten Auslegung von Apparaten der mechanischen Verfahrenstechnik, insbesondere Silos. Durch Kenntnis experimentell ermittelter Schüttguteigenschaften ist eine Siloauslegung mit dem Ziel der Vermeidung von Ausflussstörungen, wie Schachtbildung, Brückenbildung oder Entmischung möglich.

Experimentell ermittelte Eigenschaften sind:

  • die Schüttgutfestigkeit,
  • die Schüttdichte,
  • der effektive Reibungswinkel,
  • der Wandreibungswinkel
  • Janssen-Gleichung
  • Massengut
  • Dietmar Schulze: Pulver und Schüttgüter, Fließeigenschaften und Handhabung. Dritte Auflage, Springer Verlag, Berlin 2014, ISBN 978-3-540-34082-9
  • DIN EN 1991-4: Einwirkungen auf Tragwerke – Teil 4: Einwirkungen auf Schüttgut-Silos Deutsche Fassung EN 1991-4:2006, 119 S., Beuth Verlag GmbH


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